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SEO-Agentur-Checkliste: zwölf Fragen fürs Erstgespräch

Mit diesen Fragen merkst du im Erstgespräch, ob eine SEO-Agentur zu dir passt. Unter jeder Frage steht, woran du eine gute Antwort erkennst.

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Die zwölf Fragen der SEO-Agentur-Checkliste

Die Liste ist für Inhaber kleiner Betriebe, die eine Agentur oder einen Freelancer suchen. Ob jemand gut arbeitet, zeigen die Ergebnisse erst nach Monaten. Die zwölf Fragen zeigen es dir schon vor der Unterschrift.

  1. „Was ist dir an meiner Website aufgefallen?“

    Eine gute Agentur kommt vorbereitet ins Gespräch. Sie nennt dir einen konkreten Befund zu deiner Website. Eine Präsentation, die genauso gut zum Bäcker nebenan passt, ist zu wenig.

  2. „Was garantierst du mir?“

    Die beste Antwort ist kurz: keinen Platz bei Google und keine Nennung in ChatGPT. Laut Google kann niemand einen ersten Platz garantieren.

  3. „Woran messen wir den Erfolg?“

    Gute Antwort: an Anfragen, Anrufen und Buchungen. Nennt die Agentur nur Besucherzahlen, frag nach, wie viele davon als Auftrag bei dir ankommen.

  4. „Was änderst du in den ersten drei Monaten an meiner Website, und warum?“

    Du willst einen Plan in Sätzen, die du verstehst. Jede Änderung hat einen Grund, den die Agentur dir nennen kann. Hält sie ihr Verfahren geheim, ist das ein Warnzeichen.

  5. „Wann sehe ich die ersten Ergebnisse?“

    Realistisch sind erste Änderungen auf deiner Website nach drei Monaten. Mehr Anfragen kommen meist nach sechs bis neun Monaten. Nennt jemand ein paar Wochen, frag, was dann genau passiert sein soll.

  6. „Wie kommst du an Links von anderen Websites?“

    Gute Antwort: über echte Erwähnungen, etwa von Partnern, Verbänden oder der Lokalpresse. Gekaufte Links und Linktausch im großen Stil verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien.

  7. „Wer schreibt die Texte, und wie setzt du KI ein?“

    KI beim Schreiben ist in Ordnung. Ein Mensch sollte den Text aber planen, Erfahrung und Fakten aus deinem Betrieb einbringen und ihn vor dem Veröffentlichen prüfen. Dreißig Blogbeiträge im Monat sind kein gutes Zeichen.

  8. „Auf wessen Namen laufen Domain, Search Console und Unternehmensprofil?“

    Die einzig richtige Antwort: auf deinen. Die Agentur bekommt Zugriff, das Eigentum bleibt bei dir. Rechte vergeben und wieder wegnehmen kann laut Search-Console-Hilfe nur der Inhaber.

  9. „Was passiert mit meiner Website, wenn die Zusammenarbeit endet?“

    Gute Antwort: Sie gehört dir. Lass dir die Stelle im Vertrag zeigen, bevor du unterschreibst. Gehört die Website am Ende der Agentur, hängst du beim Wechsel von ihrem guten Willen ab.

  10. „Welche Erfahrung hast du in meiner Branche und in meiner Region?“

    Lass dir Beispiele zeigen und zwei Kunden nennen, die du anrufen darfst. Eine Agentur mit guter Arbeit hat damit kein Problem. Für Südbaden hilft es, wenn sie Orte und Wettbewerber hier kennt.

  11. „Wer vertritt dich bei Krankheit oder Urlaub?“

    Gute Antwort: ein Name. Die Frage zählt vor allem bei Freelancern und kleinen Agenturen. Ohne Vertretung ruht dort die Arbeit, sobald einer fehlt.

  12. „Was muss mein Team liefern?“

    Gute Antwort: Fotos von der Arbeit, Rückmeldungen von Kunden und nach jedem Auftrag die Bitte um eine Bewertung. Dafür bekommt dein Team eine Anleitung. Den Rest übernimmt die Agentur.

Alle zwölf Fragen auf einer Seite. Nimm sie in jedes Erstgespräch mit und notier die Antworten direkt daneben.

Checkliste herunterladen

So arbeitest du mit der SEO-Agentur-Checkliste

  1. Kandidaten wählen

    Such dir zwei bis drei Kandidaten, über Kollegen aus deiner Branche oder die Karte bei Google.

  2. Gleich fragen

    Stell jedem dieselben zwölf Fragen. So vergleichst du Antworten statt Eindrücke.

  3. Schriftlich holen

    Lass dir die wichtigsten Antworten schriftlich geben, vor allem zu Garantien, Zugängen und Vertragsende.

  4. Entscheiden

    Wer eine Garantie gibt oder die Zugänge behalten will, fällt raus. Unter den übrigen zählt, wem du die Arbeit zutraust.

Zwölf Fragen als PDF Herunterladen