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Checkliste Praxis-Website: zwölf Prüfpunkte für Ärzte und Zahnärzte
Du prüfst, ob deine Website Patienten überzeugt, Bewerber anspricht und dem Werberecht standhält. Dein Eintrag bei Google Maps gehört mit dazu.
- Zwölf Prüfpunkte
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- Ohne E-Mail-Adresse
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Die zwölf Prüfpunkte für deine Praxis-Website
Die Liste ist für Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen. Die ersten sieben Punkte zeigen, ob Patienten und Bewerber dich finden. Ab Punkt acht geht es um Werbe- und Berufsrecht, die letzten beiden betreffen nur Ärzte und Zahnärzte.
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Hat jeder Behandler eine eigene Seite?
Patienten wollen vorher wissen, wer sie behandelt. Zeig je Arzt oder Therapeut Foto und Werdegang, dazu nur die Bezeichnungen, die er führen darf.
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Hat jede Leistung eine eigene Seite?
Wer nach einer bestimmten Behandlung sucht, findet eher die Praxis mit einer Seite genau dazu. Sie sagt, für wen die Behandlung ist, wie sie abläuft, ob die Kasse zahlt und wer sie macht.
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Stehen Telefon und Sprechzeiten auf jeder Seite als Text?
Stehen sie nur in einem Bild oder im Buchungsfenster, finden Google und KI-Assistenten sie nicht. Schreib beides als normalen Text in den unteren Rand jeder Seite.
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Hat jede offene Stelle eine eigene Seite?
Lass sie für die Google-Stellensuche kennzeichnen. Ist die Stelle besetzt, markierst du die Seite sofort als abgelaufen.
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Ist das Google-Unternehmensprofil vollständig und aktuell?
Sprechzeiten, Urlaub, Leistungen und Fotos gehören hinein. Prüf es vor allen Ferien, sonst steht im August jemand in der Wiehre vor verschlossener Tür.
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Wird jeder Patient nach dem Termin um eine Bewertung gebeten?
Am einfachsten per Nachricht mit Link oder per QR-Code auf der Terminkarte. Google verbietet, nur Zufriedene zu fragen oder jemanden noch in der Praxis zu drängen.
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Verrät keine Antwort auf eine Bewertung etwas über die Behandlung?
Die Schweigepflicht gilt auch bei Google. Im Zweifel bestätigst du nicht einmal, dass der Verfasser Patient war.
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Steht nirgends ein Heilversprechen?
„In drei Sitzungen schmerzfrei“ klingt gut und verspricht einen sicheren Erfolg. Solche Sätze haben auf der Website nichts zu suchen, auch nicht in Patientenstimmen.
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Zeigt keine Seite Vorher-nachher-Bilder von Schönheitsbehandlungen?
Das Verbot gilt laut Bundesgerichtshof auch für Unterspritzungen mit Hyaluron. Zeig lieber, wie die Behandlung abläuft.
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Haben erkennbare Patienten schriftlich eingewilligt?
Ohne Einwilligung brichst du die Schweigepflicht. Hol sie vor jedem Fallbeispiel, Foto oder Zitat ein, in dem jemand zu erkennen ist.
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Stehen keine Rabatte oder Festpreise für ärztliche Leistungen auf der Website?
Die Gebührenordnung bindet den Preis an Aufwand und Schwierigkeit jeder einzelnen Leistung. Gerichte haben Rabatte und Festpreise deshalb mehrfach untersagt.
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Stehen im Impressum Kammer, Berufsbezeichnung und Berufsordnung?
Nenn bei der Berufsbezeichnung auch den Staat, der sie dir verliehen hat. Als Kammer nennst du in Baden-Württemberg die Landesärztekammer oder die Landeszahnärztekammer, die Berufsordnung verlinkst du.
Alle zwölf Prüfpunkte auf einer Seite. Zum Ausdrucken für dich, dein Team und deine Agentur.
Checkliste herunterladenSo arbeitest du mit der Checkliste für deine Praxis-Website
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Mit dem Empfang
Geh die ersten sieben Punkte mit deinem Empfang durch. Dort kommen die Fragen an, die Patienten am Telefon stellen.
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Selbst prüfen
Die Punkte 8 bis 12 prüfst du selbst. Für jeden Text haftest du, auch wenn eine Agentur ihn geschrieben hat.
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Kammer fragen
Bist du unsicher, ob eine Leistungsseite schon Werbung ist, frag deine Kammer, bevor sie online geht.
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Vor den Ferien
Profil und Stellenseiten prüfst du vor allen Schulferien, die ganze Liste einmal im Jahr.
Was Patienten und Bewerber auf deiner Website suchen und was du dort schreiben darfst, findest du im Ratgeber SEO für Ärzte.
Lieber gleich mit uns durchgehen?
In der kostenlosen Strategie-Session schauen wir uns deine Website an und gehen die Checkliste mit dir durch. 30 Minuten, ohne Nachfass-Anruf.