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Keywordrecherche: so findest du heraus, wonach deine Kunden suchen

Welche Wörter deine Kunden bei Google eintippen, weißt du erst, wenn jemand nachsieht. Hier erfährst du, wie eine Keywordrecherche abläuft, was dein Team beiträgt und was du einer Agentur gibst.

06.07.2026 von Daniel Schoch
Letzte Aktualisierung: 10.10.2026
Entscheidungshilfe
Für Entscheider Für Marketing im Haus
SEO
Dienstleister
11 Min

Key Facts zu diesem Artikel

Kurz-Zusammenfassung

Eine Keywordrecherche zeigt, mit welchen Wörtern deine Kunden bei Google nach deiner Leistung suchen, wie oft und mit welcher Absicht. Sie läuft in fünf Schritten: sammeln, Suchzahlen prüfen, Absicht einschätzen, Wettbewerb ansehen, Seiten zuordnen. Dein Team kennt die Fragen der Kunden, die Agentur prüft sie mit Werkzeugen. Am Ende steht ein Plan für deine Seiten.

Was du hier lernst

  • Wie eine Keywordrecherche in fünf Schritten abläuft
  • Welche Keywords dir Aufträge bringen und welche nur Leser
  • Was die Keywordrecherche für deinen Ort besonders macht

Wann ist das für dich relevant?

  • Du willst neue Texte für deine Website schreiben lassen.
  • Deine Website bringt Besucher, aber wenig Anfragen.
  • Du bietest eine neue Leistung an oder willst in neuen Orten Kunden gewinnen.

Wie groß sind Aufwand und Nutzen?

  • Nutzen: Deine Seiten passen zu den Suchen, hinter denen ein Auftrag steckt.
  • Du bekommst acht Prüfpunkte für das Ergebnis deiner Agentur.
  • Dein Aufwand: Dein Team schreibt nebenbei die Fragen der Kunden auf, du gibst den Plan frei.

Benötigte Tools

Für einen ersten Blick genügen die Google-Suche und die Search Console, beide kostenlos.

Was ist eine Keywordrecherche, und wozu brauchst du sie?

Ein Elektriker in Lahr will wissen, ob seine Kunden „Elektriker Lahr“, „Wallbox einbauen“ oder „Sicherungskasten erneuern“ eintippen. Und wie oft. Genau das zeigt ihm die Keywordrecherche. Erst danach lohnt es sich, Texte für die Website zu schreiben. Die Recherche entscheidet, welche Seiten du brauchst und welche Wörter darauf stehen.

Dein Bauchgefühl liegt mal richtig, mal daneben

Ob deine Kunden das Alltagswort oder dein Fachwort eintippen, haben wir im Oktober 2026 für sechs Branchen gezählt. Das Ergebnis ist gemischt:

  • „Elektriker“ wird neunmal so oft gesucht wie „Elektroinstallation“: 60.500 gegen 6.600 Suchen im Monat.
  • „Lohnabrechnung“ schlägt „Lohnbuchhaltung“ deutlich: 27.100 gegen 2.400.
  • „Badsanierung“ liegt dagegen vor „Bad renovieren“: 6.600 gegen 3.600.
  • „Buchhaltung machen lassen“ sucht kaum jemand: 10-mal im Monat.

In unserer Auswahl lag in 11 von 18 Paaren sogar das Fachwort vorn. Kunden reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Bei Google tippen sie trotzdem manchmal wie der Fachmann. Raten hilft also nicht, nachsehen schon. Google sagt in seinem Leitfaden für Einsteiger etwas Ähnliches: Wer sich auskennt, sucht mit anderen Wörtern als jemand, der neu im Thema ist.

So läuft eine Keywordrecherche ab: fünf Schritte

Eine gute Keywordrecherche folgt immer denselben fünf Schritten:

1. Fragen und Wörter deiner Kunden sammeln

Wer bei dir ans Telefon geht, Angebote schreibt oder beim Kunden vor Ort ist, hört jeden Tag, wie Kunden ihr Anliegen beschreiben. Das weiß kein Werkzeug. Dein Team sammelt deshalb:

  • Fragen, die vor einem Auftrag immer wieder kommen
  • die Wörter der Kunden, etwa „Schimmel im Bad“ statt des Fachbegriffs
  • die Orte, aus denen Aufträge kommen, und wie Kunden ihre Gegend nennen, etwa „Markgräflerland“
  • Leistungen, die du gern öfter verkaufen würdest

Eine geteilte Tabelle mit drei Spalten reicht: Datum, Wortlaut des Kunden, Leistung oder Ort.

2. Suchzahlen prüfen

Die Suchzahl, Fachleute sagen Suchvolumen, zeigt, wie oft ein Begriff im Monat bei Google eingegeben wird. Sie kommt meist aus dem Keyword-Planer von Google Ads. Laut Google ist sie ein gerundeter Durchschnitt der letzten zwölf Monate. Die Saison steckt also unsichtbar darin.

Ein Beispiel aus unserer Messung: „Klimaanlage einbauen“ wird im Schnitt 6.600-mal im Monat gesucht. Im Juni 2026 waren es 40.500 Suchen, im Dezember 2025 nur 720. Seiten für Leistungen mit Saison müssen deshalb vor der Spitze fertig sein.

3. Einschätzen, was der Suchende will

Hinter jeder Suche steckt eine Absicht: beauftragen, Preise vergleichen oder nur etwas verstehen. Fachleute sagen Suchintention dazu. Unsere Messung für das Malerhandwerk zeigt den Unterschied. Gezählt sind die Suchen im Monat in ganz Deutschland, Google-Ads-Daten vom 04.10.2026. Die dritte Spalte ist unsere Einschätzung.

Tabelle seitlich wischen →

Suchbegriff Suchen im Monat Was vermutlich dahintersteckt
tapete kaufen 9.900 will selbst tapezieren
maler in der nähe 6.600 sucht jetzt einen Betrieb und ruft an
fassade streichen kosten 1.600 plant einen Auftrag und vergleicht Preise
fassadenanstrich 720 informiert sich, Auftrag noch offen
wohnung streichen kosten 480 plant einen Auftrag und vergleicht Preise
maler freiburg 320 sucht jetzt einen Betrieb in Freiburg

Wer „tapete kaufen“ eingibt, will selbst tapezieren. Den Maler ruft er meist erst, wenn die erste Bahn schief hängt. Für deine Website zählen die Suchen, hinter denen ein Auftrag steckt.

4. Ansehen, wer heute vorn steht

Für jeden wichtigen Begriff sehen Fachleute nach, wer bei Google oben steht. Stehen dort große Portale oder Betriebe mit vielen Bewertungen, dauert der Weg nach vorn länger. Manche Suchen sind schon besetzt: Bei „hecke schneiden lassen“ standen in unserer Messung fünf der ersten acht Treffer auf dem Portal Kleinanzeigen. Für so eine Suche brauchst du einen langen Atem oder ein anderes Keyword. Einen ersten Blick wirfst du selbst: Gib deine Leistung mit deinem Ort bei Google ein.

5. Jedem Begriff eine Seite geben

In unserer Branche heißt das Keyword-Mapping, weil wir für alles ein englisches Wort brauchen. Gemeint ist: Jede wichtige Leistung bekommt eine eigene Seite mit den Begriffen, die zu ihr passen. Eine eigene Seite für jede Formulierung brauchst du nicht. Davor warnt Google sogar in seinem Leitfaden für KI-Suchen vom Juli 2026. Die Suche erkennt eine Seite auch dann als passend, wenn die genaue Formulierung nicht darauf steht.

Eine gute Keywordrecherche führt von der Liste deines Teams über Suchdaten zu einem Plan für deine Seiten, und erst danach entstehen Texte. Fünf Stationen auf einem Weg: Liste deines Teams mit Fragen und Wörtern der Kunden, Suchzahlen mit Gebiet und Datum, Absicht hinter jeder Suche, rot markiert: Welche Seite bekommt welchen Begriff? Das ist der Plan für deine Seiten. Erst danach: Texte schreiben.
Eine gute Keywordrecherche führt von der Liste deines Teams über Suchdaten zu einem Plan für deine Seiten, und erst danach entstehen Texte.

Welche Keywords bringen dir Aufträge?

Die mit klarer Absicht und mit Bezug zu deinem Ort. Unterscheide drei Arten von Suchen:

  • Suchen nach einem Betrieb: „Maler Freiburg“, „Elektriker Notdienst“. Hier sucht jemand jetzt einen Anbieter.
  • Suchen nach Preisen: „Bad sanieren Kosten“. Hier plant jemand einen Auftrag und vergleicht.
  • Suchen nach Wissen: „Rückenschmerzen was tun“. Hier will jemand etwas verstehen. Ein Auftrag ist weit weg.

Wissensfragen beantwortet Google inzwischen oft selbst, mit einer KI-Übersicht über den Treffern. Laut SISTRIX (Oktober 2026) erscheint sie in Deutschland bei rund jeder fünften Suche. Steht sie da, klickt nur noch jeder Dritte auf einen Treffer darunter. Ohne sie ist es mehr als jeder Zweite. Bei Suchen nach einem Betrieb in deinem Ort zeigt Google die Übersicht selten. Diese Suchen bringen dir also weiter Besucher.

Longtail-Keywords: wenige Suchen, klare Absicht

Longtail-Keywords sind längere, genauere Suchen, etwa „Badsanierung barrierefrei Lörrach“. Jede einzelne wird selten gesucht. Dafür weiß der Suchende genau, was er will. Und nur wenige Betriebe haben eine passende Seite.

Was solche Suchen wert sind, verraten die Anzeigenpreise. Für einen einzigen Klick auf eine Anzeige zu „Buchhaltung machen lassen“ zahlten Werbende in unserer Messung rund 25 US-Dollar. Dabei suchen nur 10 Menschen im Monat danach. So viel ist Werbenden ein Kunde wert, der genau das will. Sag auf deiner Seite klar, was du für wen und wo machst. Dann passt sie zu vielen langen Suchen auf einmal.

Wo Nischen stecken

Eine gründliche Recherche findet nach meiner Erfahrung oft eine Kundengruppe, die kaum ein Wettbewerber anspricht. So kann das aussehen: Ein Steuerberater in Offenburg sieht, dass „Steuerberater für Ärzte“ gesucht wird. In seiner Gegend hat kaum eine Kanzlei eine eigene Seite dafür. Dann lohnt sich genau diese Seite.

Keywordrecherche für deinen Ort: wenn Google keine Zahlen zeigt

Für viele Suchen mit Ortsnamen zeigt der Keyword-Planer keine Zahl. Laut Google blendet er Begriffe mit sehr geringem Suchvolumen aus. Wir haben im Oktober 2026 sechs Leistungen in acht Orten Südbadens geprüft:

  • Für Elektriker, Maler und Schreiner gab es überall eine Zahl, etwa 90 Suchen im Monat für „Elektriker Emmendingen“.
  • Für „Physiotherapie“ mit Ort fehlte sie in sechs von acht Orten, darunter Freiburg.
  • Für „Zahnarzt“ mit Ort fehlte sie in sieben von acht Orten.

Keine Zahl heißt nicht, dass niemand sucht. Ein zweites Werkzeug, das echte Klicks zählt, zeigt für „Physiotherapie Freiburg“ durchaus Suchen. Die Search Console hilft bei seltenen Suchen wenig. Sie nennt eine Suchanfrage laut Google erst, wenn einige Dutzend Menschen sie gestellt haben. Bei kleinen Orten zählt deshalb die Liste deines Teams.

Deine Seite für deine Stadt erreicht auch das Umland

Nach „Elektriker Freiburg“ wird rund 590-mal im Monat gesucht. Mehr als die Hälfte dieser Suchen kommt von außerhalb der Stadt, nur 260 aus Freiburg selbst. Bei Steuerberatern, Schreinern und Malern war es ähnlich. Eine gute Seite für deine Stadt erreicht also auch Kunden aus dem Umland.

Mehr als die Hälfte der Suchen nach „Elektriker Freiburg“ kommt von außerhalb der Stadt. Links: gesucht in der Stadt Freiburg, 260 Suchen im Monat. Rechts, rot markiert: gesucht von außerhalb der Stadt, rund 330 Suchen im Monat; der Balken ist länger. Jahresmittel, Google-Ads-Daten, Messung Schoch & Friends vom 10.10.2026.
Mehr als die Hälfte der Suchen nach „Elektriker Freiburg“ kommt von außerhalb der Stadt.

Orte gehören auf die Seite, aber nicht als Liste

Eine lange Liste mit Orten im Seitenfuß hilft dir nicht. Google nennt „Textblöcke mit Städten und Regionen“ in seinen Spamrichtlinien ausdrücklich als Beispiel für überflüssige Keywords. Schreib lieber, wo du arbeitest und was du dort gemacht hast. Wie du für Suchen in deiner Gegend gefunden wirst, steht im Beitrag über Local SEO.

Wie verändert KI die Keywordrecherche?

Die Fragen werden länger, die Grundlage bleibt. Im KI-Modus von Google ist eine Anfrage im Schnitt dreimal so lang wie eine normale Suche (Google, Mai 2026, Zahlen aus den USA). Statt „Steuerberater Lahr“ fragt dann jemand: „Welcher Steuerberater in Lahr kennt sich mit Handwerksbetrieben aus?“

Im Hintergrund sucht die KI aber wieder mit kurzen Begriffen. Sie zerlegt die Frage in mehrere Suchanfragen. Google beschreibt das in seinem Leitfaden für KI-Suchen. Für dich heißt das:

  • Keywords bleiben die Grundlage. Auch die KI-Spezialisten der Agentur KKP fangen jede Planung mit einer klassischen Keywordrecherche an (Artur Kosch, September 2026).
  • Themen zählen mehr als einzelne Wörter. Fast jede Frage an eine KI ist anders formuliert (SISTRIX, August 2026). Deine Seite muss deshalb ein Thema ganz abdecken: bei der Badsanierung etwa Kosten, Dauer, Förderung und Barrierefreiheit, alles auf einer Seite.
  • Die Fragen deines Teams werden wertvoller. Lange Fragen im Wortlaut deiner Kunden findet kein Werkzeug. Dein Team hört sie jeden Tag.

ChatGPT liefert Ideen, keine Suchzahlen

Ein KI-Assistent wie ChatGPT schlägt dir in Sekunden Suchbegriffe vor. Ob danach jemand sucht, weiß er nicht. Nimm die Ideen als Ergänzung zur Liste deines Teams und lass die Zahlen prüfen. Wie dich ChatGPT selbst empfiehlt, steht im Beitrag SEO für ChatGPT. Was sich durch KI-Suchen insgesamt ändert, steht im Vergleich von SEO und GEO.

Keywordrecherche: Wer übernimmt was?

Schritt 1 kommt von deinem Team. Die Schritte 2 bis 5 und die Texte übernehmen wir in der SEO-Betreuung. Zwei Entscheidungen bleiben bei dir.

Das machen wir für dich

  • Suchzahlen abrufen und einordnen
  • die Absicht hinter jedem Begriff einschätzen
  • ansehen, wer für die wichtigen Begriffe vorn steht
  • Begriffe deinen Seiten zuordnen und fehlende Seiten planen
  • die Texte schreiben

Das sammelt dein Team

  • Fragen und Wörter aus Telefon, Mail und Gesprächen
  • die Orte, aus denen Aufträge kommen
  • die Zeiten im Jahr, in denen bestimmte Anfragen gehäuft kommen

Das machen wir, oder dein Team übernimmt es

  • Einmal im Monat in der Search Console nachsehen, über welche neuen Suchanfragen deine Website gefunden wird, und sie auf die Liste setzen.
Die Keywordrecherche ist kein einmaliges Papier: Neue Suchanfragen und neue Fragen deiner Kunden fließen immer wieder in die Liste zurück. Kreislauf: Dein Team sammelt Fragen und Wörter, die Agentur prüft sie mit Suchdaten, rot markiert: Seiten und Texte entstehen (Agentur), die Search Console zeigt neue Suchanfragen (wir oder dein Team), und sie kommen einmal im Monat wieder auf die Liste.
Die Keywordrecherche ist kein einmaliges Papier: Neue Suchanfragen und neue Fragen deiner Kunden fließen immer wieder in die Liste zurück.

Keywordrecherche kostenlos: was du selbst prüfen kannst

  • Google-Vorschläge: Tipp deine Leistung und deinen Ort ins Suchfeld. Notier, was Google beim Tippen vorschlägt.
  • Ähnliche Fragen: Viele Ergebnisseiten zeigen Fragen anderer Suchender. Oft sind das die Fragen deiner Kunden.
  • Search Console: Der kostenlose Dienst von Google zeigt, über welche Suchanfragen deine Website schon gefunden wird. Fehlt sie, lass sie einrichten.
  • Keyword-Planer: Er zeigt Suchzahlen, aber erst mit einem Google-Ads-Konto.
  • Google Trends: Es zeigt, wann im Jahr ein Thema gefragt ist.

Guck emol nach, bevor du mit deiner Agentur sprichst. Für einen Plan deiner ganzen Website reichen diese Mittel aber nicht. Sie zeigen weder verlässliche Zahlen für kleine Orte noch, wie stark der Wettbewerb ist. Google zählt die Keywordrecherche selbst zu den Aufgaben, die du einer SEO-Fachkraft geben kannst. Ob du SEO insgesamt selbst machst oder vergibst, steht im Beitrag SEO selbst machen oder abgeben.

Das bleibt bei dir

  • Festlegen, welche Leistungen und Orte wichtig sind und welche du ausbauen willst.
  • Den Plan lesen und freigeben, bevor Texte entstehen. Die acht Prüfpunkte in der Checkliste helfen dir dabei.

Viele Besucher ohne Anfragen helfen dir nicht. Woran du erkennst, ob deine Agentur gut arbeitet, steht im Beitrag SEO-Agentur wechseln?

Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen

Acht Prüfpunkte für deine Keywordrecherche

Leg diese Liste neben das Ergebnis deiner Agentur oder deines Mitarbeiters. Hak ab, was erfüllt ist. Jeder offene Punkt ist eine Rückfrage wert.

  • Steht zu jedem Begriff eine Suchzahl mit Gebiet und Datum?
  • Ist zu jedem Begriff eingeschätzt, was der Suchende will?
  • Hat jede wichtige Leistung genau eine Seite?
  • Sind die Fragen und Wörter deines Teams eingeflossen?
  • Sind deine Orte dabei, auch ohne Suchzahl?
  • Sind Begriffe aussortiert, hinter denen kein Auftrag steckt?
  • Ist die Saison eingeplant?
  • Sagt der Plan, welche Seiten zuerst kommen und warum?

Checkliste als PDF herunterladen

Wie lange dauert eine Keywordrecherche?

Die Recherche selbst dauert bei uns wenige Stunden bis ein, zwei Tage. Das hängt von deiner Branche ab und davon, wie viele Leistungen und Kundengruppen du hast. Sie läuft in den ersten drei Monaten einer Betreuung, zusammen mit der Strategie. Danach pflegen wir die Liste laufend weiter. Die Wirkung merkst du, sobald die neuen Seiten stehen: in vielen Projekten nach sechs bis neun Monaten. Mehr dazu steht in den Beiträgen Wie lange dauert SEO? und Was kostet SEO?. Weitere Entscheidungshilfen findest du in der Übersicht zu SEO-Entscheidungen.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Key Takeaways

  1. Lass dein Team die Fragen und Wörter der Kunden nebenbei in einer gemeinsamen Liste sammeln.
  2. Lass Suchzahlen, die Absicht hinter jedem Begriff und den Wettbewerb von Fachleuten prüfen. Raten liegt oft daneben.
  3. Akzeptiere nur ein Ergebnis, das jeder Leistung eine Seite zuordnet und Suchzahlen mit Gebiet und Datum nennt.
  4. Plane deine Orte nach den Fragen deiner Kunden, auch wenn der Keyword-Planer dort keine Zahl zeigt.
  5. Bleib bei Keywords als Grundlage, auch für KI-Suchen, und ordne sie nach Themen.

Häufige Fragen zur Keywordrecherche

Wie finde ich die richtigen Keywords für meine Website?

Fang bei den Fragen deiner Kunden an. Lass dann prüfen, wie oft danach gesucht wird und was die Suchenden wollen. Richtig sind die Begriffe, hinter denen ein Auftrag steckt und zu denen du eine passende Seite hast oder bauen kannst.

Woran erkenne ich eine gute Keywordrecherche?

Daran, dass du am Ende weißt, welche Seite deiner Website für welche Suchbegriffe gedacht ist. Und warum. Leg die acht Prüfpunkte aus der Checkliste neben das Ergebnis.

Welches Tool brauche ich für die Keywordrecherche?

Für einen ersten Blick genügen Google selbst und die Search Console. Suchzahlen zeigt der Keyword-Planer, dafür brauchst du ein Google-Ads-Konto. Fachleute arbeiten zusätzlich mit bezahlten SEO-Werkzeugen. In unserer Betreuung sind die Lizenzen dafür enthalten.

Was kostet eine Keywordrecherche?

Bei uns gehört sie zum Setup ab 1.980 € zum Start einer Betreuung. Vergleichst du Angebote, frag nach, ob die Zuordnung der Begriffe zu deinen Seiten dabei ist. Ohne sie ist die Recherche nur eine Liste. Was SEO insgesamt kostet, steht im Beitrag Was kostet SEO?

Warum zeigt der Keyword-Planer für meinen Ort keine Zahlen?

Google blendet Begriffe mit sehr geringem Suchvolumen aus. In unserer Messung vom Oktober 2026 fehlte die Zahl bei 14 von 48 Suchen nach Leistung und Ort in Südbaden. Gesucht wird trotzdem. Bei kleinen Orten hilft dir die Liste deines Teams am meisten.

Muss jedes Keyword wörtlich im Text stehen?

Nein. Schreib so, wie du einem Kunden antworten würdest. Google erkennt deine Seite auch dann als passend. Wer dieselben Wörter ständig wiederholt oder Orte als Liste aufzählt, verstößt gegen Googles Spamrichtlinien.

Kann ChatGPT die Keywordrecherche machen?

Als Ideengeber ja. ChatGPT kennt keine Suchzahlen und keinen Wettbewerb. Setz seine Vorschläge auf die Liste deines Teams und lass sie prüfen.

Wie oft sollte die Keywordrecherche erneuert werden?

Spätestens, wenn du eine neue Leistung anbietest oder in neuen Orten Kunden suchst. Dazwischen lohnt ein Blick in die Search Console einmal im Monat. Tauchen dort neue Suchanfragen auf, kommen sie auf die Liste.

Was eine Keywordrecherche bei uns kostet

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Quellen

Stand: Oktober 2026

Vorschau der Checkliste zur Keywordrecherche mit acht Prüfpunkten

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Acht Prüfpunkte zum Ausdrucken: So erkennst du, ob die Keywordrecherche deiner Agentur oder deines Mitarbeiters taugt.

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Daniel Schoch, SEO-Experte seit 2008

Autor

Daniel Schoch

Daniel Schoch ist Online-Marketing-Unternehmer aus Freiburg, SEO-Experte seit 2008 und einer der ersten GEO-Anbieter in Deutschland (seit 2023). Als Gründer und Geschäftsführer von Schoch & Friends hilft er Dienstleistern, über Google und KI-Suchen wie ChatGPT mehr qualifizierte Anfragen zu gewinnen.