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SEO selbst machen oder abgeben? Was dein Team schafft und was ein Profi

Du überlegst, ob du SEO selbst machst oder abgibst. Hier erfährst du, was du und dein Team schaffen und wofür du einen Freelancer oder eine Agentur brauchst.

07.10.2026 von Daniel Schoch
Letzte Aktualisierung: 10.10.2026
Entscheidungshilfe
Für Entscheider
SEO
Dienstleister
10 Min

Key Facts zu diesem Artikel

Kurz-Zusammenfassung

SEO selbst machen klappt beim Unternehmensprofil, bei Fotos und Bewertungen. Das kann dein Team nebenher pflegen. Für Technik, Strategie und Texte gegen starke Wettbewerber brauchst du einen Profi mit festem Ansprechpartner, als Freelancer oder Agentur. Ein eigener SEO-Mitarbeiter lohnt sich erst, wenn genug Arbeit für eine ganze Stelle da ist.

Was du hier lernst

  • Was du bei SEO selbst machen kannst
  • Woran du merkst, dass Selbermachen nicht mehr reicht
  • Was ein SEO-Mitarbeiter und ein Freelancer kosten

Wann ist das für dich relevant?

  • Du überlegst, SEO selbst zu machen oder einem Mitarbeiter zu geben.
  • Auf deinem Tisch liegen Angebote von einem Freelancer und von einer Agentur.
  • Heute kümmern sich mehrere Leute ein bisschen um deine Website, und keiner fühlt sich zuständig.

Wie groß sind Aufwand und Nutzen?

  • Nutzen: Nach dem Lesen weißt du, welche Aufgabe bei dir, bei deinem Team und beim Profi liegt.
  • Du bekommst eine Aufgabenliste fürs Gespräch mit deinem Team.
  • Dauer: SEO wirkt nach sechs bis neun Monaten spürbar, egal wer es macht.

SEO selbst machen: Was du realistisch schaffst

Einen guten Teil schaffst du selbst. Das sagt auch Google: Wer ein kleines lokales Unternehmen betreibt, kann wahrscheinlich die meiste Arbeit selbst erledigen. Meine Erfahrung aus Freiburg: Selbermachen reicht in einer verschlafenen Nische. Wo viele um dieselben Kunden werben, reicht es selten.

Schaffst du selbst Besser beim Profi
Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsurlaub im Google-Unternehmensprofil aktuell halten Technik der Website: Ladezeit, Aufbau, alles, was Google und KI-Assistenten lesen
Fotos von deiner Arbeit hochladen Strategie: wonach deine Kunden suchen und welche Seiten du dafür brauchst
Kunden um Bewertungen bitten und antworten Texte, mit denen du gegen Wettbewerber antrittst
Firmendaten in Verzeichnissen gleich halten Messen, was wirkt, und daraus die nächsten Schritte ableiten

Für die linke Spalte brauchst du keinen Kurs. Was dein Team am Unternehmensprofil pflegen kann, steht im Beitrag Local SEO für kleine Betriebe. Welche Verzeichnisse zählen, steht im Beitrag über Branchenverzeichnisse und Bewertungen.

Was SEO selbst machen kostet

Die Frage ist selten, ob du es kannst. Die Frage ist, ob du im Frühjahr bei vollen Auftragsbüchern noch jede Woche Zeit dafür hast. 72 Prozent der Handwerksbetriebe sagen, sie seien zu ausgelastet, um sich intensiver mit Digitalisierung zu befassen (Bitkom, Bericht Januar 2026). Arbeitest du dich gern ein, kommst du mit der linken Spalte weit. Verbringst du deine Stunden lieber bei Kunden, ist das genauso richtig.

Kannst du SEO selber machen? Woran du merkst, dass es nicht mehr reicht

Selbst machen geht gut, bis eines dieser Zeichen auftaucht:

  • Nach sechs Monaten kommen über Google nicht mehr Anfragen als vorher.
  • Bei deinen wichtigsten Suchen stehen Wettbewerber, die seit Jahren an ihren Websites arbeiten.
  • Deine Website ist auf dem Handy langsam, und an die Technik kommst du nicht heran.
  • Die SEO-Arbeit bleibt liegen, sobald es im Betrieb brummt.
  • Du willst in neue Orte oder mit neuen Leistungen wachsen und brauchst dafür neue Seiten.

Trifft eines davon zu, hol dir für diesen Teil einen Profi. Was du bisher selbst machst, bleibt meist bei dir oder deinem Team.

Selbst, Mitarbeiter, Freelancer oder Agentur: Welcher Weg passt?

Für kleine Betriebe passt fast immer eine Mischung. Ein Teil der Arbeit bleibt im Betrieb. Für den Rest hast du vier Wege:

Tabelle seitlich wischen →

Weg Passt, wenn … Der Haken
Selbst machen wenige Wettbewerber um dieselben Kunden werben und du jede Woche feste Zeit einplanst Technik, Strategie und Texte brauchen mehr Zeit, als die meisten Inhaber übrig haben
Eigener Mitarbeiter genug Arbeit für eine eigene Stelle da ist Eine Person deckt selten alle Fachgebiete ab
Freelancer du einen erfahrenen Profi findest, der schon lange selbstständig ist Fällt er aus, ruht die Arbeit
Agentur du die Arbeit in eine Hand geben willst Du weißt vorher nicht immer, wer dein Projekt betreut. Frag danach
Was in deinem Betrieb entsteht, bleibt dort; was Fachwissen gegen Wettbewerber braucht, geht an einen Profi mit festem Ansprechpartner. Rot markierte erste Frage: Entsteht die SEO-Aufgabe im Kundenkontakt, in deinem Alltag oder vor Ort? Ja: dein Betrieb, also Lob und Kritik weitergeben, Fotos. Nein: Braucht sie Fachwissen gegen Wettbewerber? Ja: ein Profi, Freelancer oder Agentur. Nein: dein Team nach Anleitung oder die Agentur, also Unternehmensprofil, Firmendaten, Bewertungen erbitten und beantworten.
Was in deinem Betrieb entsteht, bleibt dort; was Fachwissen gegen Wettbewerber braucht, geht an einen Profi mit festem Ansprechpartner.

Gründest du gerade oder übernimmst einen Betrieb, hat dein Team noch keine Kunden, die es um Bewertungen bitten kann. Dann baut der Profi zuerst die Grundlage. Dein Team steigt ein, sobald die ersten Aufträge laufen.

Eigener SEO-Mitarbeiter oder SEO-Freelancer?

Für die meisten kleinen Betriebe der Freelancer. Für einen eigenen Mitarbeiter fehlt meist die Arbeit für eine ganze Stelle. Was beide kosten und worauf du beim Freelancer achtest, steht hier.

Was ein eigener SEO-Mitarbeiter kostet

  • Gehalt: Ein SEO-Manager verdient in Baden-Württemberg im Mittel 6.097 € brutto im Monat, in Vollzeit. So viel zahlt seine Berufsgruppe, die Marketing-Spezialisten (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Daten 2025).
  • Dazu die Nebenkosten: Auf 100 € Bruttolohn zahlen Arbeitgeber 29 € Lohnnebenkosten (Statistisches Bundesamt).
  • Zusammen sind das in Baden-Württemberg rund 94.000 € im Jahr (eigene Rechnung). Werkzeuge und Weiterbildung kommen dazu.

Für das Geld bekommst du eine Person. Google zählt aber acht Aufgaben auf, die ein SEO-Fachmann übernehmen kann, von der Technik über Inhalte bis zur Optimierung für KI-Assistenten. Diese Fachgebiete kommen selten in einem Menschen zusammen. In einem kleinen Betrieb füllt SEO selten eine ganze Stelle. Der Mitarbeiter macht es dann nebenher. Kündigt er, geht sein Wissen mit.

Was ein SEO-Freelancer kostet

SEO-Freelancer verlangen im Mittel 80 € pro Stunde, mit mehr als sechs Jahren Erfahrung 90 € (freelancermap, September 2026). Solange es ein Profi ist, mache ich zwischen Freelancer und Agentur keinen Unterschied. Die Risiken eines Einzelnen liegen in drei Punkten:

  • Ausfall: Wird er krank oder fährt in Urlaub, ruht die Arbeit. Frag vorher, wer dann einspringt.
  • Erfahrung: Wie gut jemand ist, siehst du vor dem Auftrag schwer. Lass dir Referenzen zeigen, das empfiehlt auch Google.
  • Dauer am Markt: Wer seit Jahren von seiner Arbeit lebt, hat Kunden, die bleiben. Frag danach.

Dieselben Fragen gehören an jede Agentur. Woran du gute Arbeit vor dem Vertrag erkennst, steht im Beitrag Eine gute SEO-Agentur finden.

Was gehört in dein Team?

Alles, was im Kundenkontakt entsteht. Nur dein Team spricht jeden Tag mit deinen Kunden und sieht, was auf der Baustelle, in der Praxis oder im Büro passiert. Google fragt bei Inhalten ausdrücklich nach Wissen aus erster Hand. Dieses Wissen hat nur dein Betrieb.

Kundenkontakt: Lob und Kritik weitergeben

Die besten Argumente für deine Website sagen deine Kunden oft ganz nebenbei. Loben mehrere Kunden, dass der Maler die Baustelle sauber hinterlässt, gehört das gut sichtbar auf die Website. Dafür braucht dein Team nur eine Gewohnheit. Es nimmt bei jedem Kundenkontakt drei Dinge mit:

  • Was hat dem Kunden gefallen?
  • Was hat ihm gefehlt oder ihn gestört?
  • Was wollte er wissen, bevor er den Auftrag vergeben hat?

Das ist keine Extra-Aufgabe mit eigenem Termin.

Was dein Team bei jedem Kundenkontakt mitnimmt, wird zu Inhalten auf Website und Unternehmensprofil und bringt neue Kunden. Kreislauf: Kundenkontakt, dann Lob, Kritik, Fotos und die Bitte um Bewertung nach dem Termin per Link, dann der Profi für Website und Unternehmensprofil, dann rot markiert neue Anfragen und wieder Kundenkontakt. In der Mitte: keine Extra-Aufgabe, läuft bei jedem Kundenkontakt mit.
Was dein Team bei jedem Kundenkontakt mitnimmt, wird zu Inhalten auf Website und Unternehmensprofil und bringt neue Kunden.

Bewertungen: alle Kunden fragen, nach dem Termin

Wie viel das bringt, haben wir am 10.10.2026 nachgezählt: sechs Suchen bei Google Maps in Südbaden, vom Sanitärbetrieb in Freiburg bis zum Kosmetikstudio in Lahr. Die ersten drei bei Google Maps, verglichen mit den Plätzen 11 bis 20:

  • Neue Bewertungen: vorn im Mittel 12 aus dem letzten Jahr, hinten 2.
  • Antworten auf Bewertungen: vorn antwortete mehr als jeder zweite Betrieb (10 von 18), hinten nicht einmal jeder dritte (15 von 51).
  • Fotos im Profil: kein Unterschied, überall rund zehn Bilder.

Eine Ursache beweist das nicht, und einen Platz vorn sichert es nicht. Es zeigt aber, wo die Arbeit liegt: nach jedem Auftrag um eine Bewertung bitten und darauf antworten.

Um eine Bewertung bittet am besten, wer den Kunden kennt: dein Team, oder wir in deinem Namen. Google stellt dafür einen Link oder QR-Code bereit, der direkt zur Bewertung führt. Vier Regeln stehen in Googles Richtlinien:

  • Frag alle Kunden, nicht nur die zufriedenen.
  • Frag nicht vor Ort. Schick nach dem Termin eine Nachricht mit dem Link.
  • Biete nichts dafür an, weder Rabatt noch Geschenk.
  • Gib deinem Team keine Zielzahl vor.

Die Nachricht darf kurz sein: „Vielen Dank für den Auftrag. Über eine ehrliche Bewertung bei Google freuen wir uns, hier geht es direkt dazu: [Link]“. Auf jede Bewertung antwortet dein Team kurz und freundlich, auch auf die kritischen.

Fotos: echte Arbeit statt Bilder aus dem Katalog

Fotos entstehen dort, wo deine Arbeit passiert. Zum Beispiel:

  • Handwerker: vorher, während, nachher, jeweils aus demselben Blickwinkel
  • Zahnarzt: die neuen Praxisräume nach dem Umbau
  • Berater: ein Workshop mit Kunden, wenn alle einverstanden sind

Für ein paar Fotos anzureisen lohnt sich für eine Agentur nicht. Für dein Team ist es ein Griff zum Handy.

Wie viele Dienstleister verträgt dein SEO?

Einen. Für SEO brauchst du einen festen Ansprechpartner, egal ob Freelancer oder Agentur. Dein Team liefert zu, der Profi setzt um.

Ein altes Sprichwort sagt: Viele Köche verderben den Brei. Macht ein Mitarbeiter ein bisschen SEO, ein Freelancer die Texte und eine Agentur die Technik, fühlt sich keiner für das Ergebnis zuständig. Jeder hat seinen Teil erledigt, und die Anfragen bleiben trotzdem aus.

Teilen sich mehrere die Arbeit am SEO, fühlt sich keiner für das Ergebnis zuständig; mit einem Ansprechpartner ist die Verantwortung klar. Links, viele Köche: Vom Betrieb kreuzen sich Linien zu Mitarbeiter, Freelancer und Agentur; wer zuständig ist, bleibt offen. Rechts: Dein Team liefert Fotos, Lob und Bewertungen an den rot markierten Profi für SEO, der Website und Unternehmensprofil macht. Social Media bei einem eigenen Anbieter geht auch.
Teilen sich mehrere die Arbeit am SEO, fühlt sich keiner für das Ergebnis zuständig; mit einem Ansprechpartner ist die Verantwortung klar.

Wann getrennte Anbieter Sinn ergeben

Getrennte Anbieter passen, wenn die Fachgebiete verschieden sind: SEO bei einem, Social Media bei einem anderen. Die Aufgaben überschneiden sich kaum.

SEO selbst machen oder abgeben: Wer übernimmt was?

Bei unserer SEO-Betreuung für Dienstleister übernehmen wir alles, was sich von außen machen lässt. Die Aufteilung gilt genauso, wenn ein Freelancer dein Profi ist.

  • Das machen wir für dich: Strategie, Technik, Texte und das Messen.
  • Das machen wir, oder dein Team übernimmt es: Bewertungen erbitten und beantworten, Firmendaten pflegen. Wir zeigen deinem Team, wie es geht.
  • Das bleibt bei dir: Du sorgst dafür, dass Lob, Kritik und Fotos bei uns ankommen, und legst für jede Aufgabe einen Namen fest. Ohne festen Namen macht es am Ende keiner. Du entscheidest, mit welchen Leistungen und wo du gefunden werden willst. Und du behältst die Zugänge zur Search Console, dem kostenlosen Prüfwerkzeug von Google, und zum Unternehmensprofil.

Was das im Einzelnen heißt, steht in der Checkliste unten.

Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen

Wer übernimmt bei dir welche SEO-Aufgabe?

Geh die Liste mit deinem Team durch und schreib zu jeder Aufgabe einen Namen. „Du selbst“ heißt: Du sorgst dafür, dein Team macht mit. „Wir oder dein Team“ heißt: Wir zeigen es, dein Team macht es.

  • Du selbst: Lob, Kritik und Fragen von Kunden weitergeben
  • Du selbst: Fotos von jeder Arbeit machen
  • Du selbst: Für jede Aufgabe einen Namen festlegen
  • Du selbst: Leistungen und Gebiet festlegen
  • Du selbst: Zugänge in deiner Hand behalten
  • Wir oder dein Team: Alle Kunden um eine Bewertung bitten
  • Wir oder dein Team: Auf jede Bewertung antworten
  • Wir oder dein Team: Unternehmensprofil und Verzeichnisse aktuell halten
  • Agentur: Herausfinden, wonach deine Kunden suchen
  • Agentur: Technik der Website prüfen und pflegen
  • Agentur: Für jede Leistung eine eigene Seite schreiben
  • Agentur: Messen, was wirkt, und berichten

Checkliste als PDF herunterladen

Wie lange dauert es, und was kostet es dich?

Rechne mit sechs bis neun Monaten, bis du die Wirkung von SEO an deinen Anfragen merkst. Das gilt unabhängig davon, wer die Arbeit macht. Was jeder Weg kostet:

  • Selbst machen: deine Zeit, dazu Werkzeuge.
  • Eigener Mitarbeiter: in Baden-Württemberg rund 94.000 € im Jahr, siehe oben.
  • Freelancer: nach Stunden. Für 1.000 € im Monat bekommst du bei 80 € pro Stunde gut zwölf Stunden.
  • Agentur: ein fester Monatspreis, bei uns ab 495 €.

Wie sich die Kosten zusammensetzen, steht im Beitrag Was kostet SEO? Woran du schon vor den Anfragen merkst, dass es läuft, steht im Beitrag Wie lange dauert SEO?

Weitere Entscheidungshilfen findest du in der Übersicht SEO entscheiden. Alle Wissensbeiträge stehen unter Wissen.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Key Takeaways

  1. Mach selbst, was dir leichtfällt: Unternehmensprofil, Fotos, Bewertungen. Den Rest gibst du ab, sobald die Zeit fehlt oder der Wettbewerb stark ist.
  2. Gib deinem Team alles, was im Kundenkontakt entsteht, als feste Gewohnheit.
  3. Hol dir für Technik, Strategie und Texte einen erfahrenen Profi. Ob Freelancer oder Agentur, ist zweitrangig.
  4. Gib SEO in eine Hand und behalte die Zugänge zu Search Console und Unternehmensprofil in deinem Betrieb.

Häufige Fragen: SEO selbst machen oder abgeben

Ist SEO kostenlos, wenn ich es selbst mache?

Geld kostet es erst, wenn du Werkzeuge über die kostenlosen von Google hinaus brauchst. Zeit kostet es immer. Rechne deine Stunden mit dem Satz, den du deinen Kunden berechnest. Dann weißt du, was dich SEO selbst machen wirklich kostet.

Kann ich SEO mit einem Kurs lernen?

Die Grundlagen ja. Google bietet dafür einen kostenlosen Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung an. Ein paar Stunden Grundlagen lohnen sich auch, wenn du später abgibst. Dann kannst du die Arbeit deines Profis besser beurteilen. Gegen Wettbewerber, die seit Jahren Profis bezahlen, bestehst du mit einem Kurs allein selten.

Gilt die Aufgabenteilung auch für Selbstständige ohne Mitarbeiter?

Ja. Die Aufgaben des Teams übernimmst du dann selbst: Bewertungen erbitten, Fotos machen, Firmendaten pflegen. Die Arbeit des Profis bleibt gleich groß. Sie hängt davon ab, wie viele Wettbewerber um deine Kunden werben.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich den SEO-Anbieter wechsle?

Nichts, solange die Zugänge deinem Betrieb gehören: Website, Search Console, Unternehmensprofil. Du bleibst Inhaber. Freelancer oder Agentur bekommen eigene Rechte, die nur der Inhaber wieder entziehen kann. Für eine erste Prüfung rät Google, nur Lesezugriff zu geben.

Kann ich mit einer Agentur anfangen und später Aufgaben ins Team holen?

Ja. Aufgaben wie das Unternehmensprofil oder die Antworten auf Bewertungen zeigen wir deinem Team, danach übernimmt es sie. Technik, Strategie und Texte bleiben beim Profi. Dafür braucht es Erfahrung, die sich nebenher kaum aufbauen lässt.

Wie viel Zeit kostet die SEO-Arbeit im Team?

Wenig, wenn sie zur Gewohnheit wird. Zuhören, eine Nachricht mit dem Link zur Bewertung schicken, ein Foto machen: Das läuft bei jedem Kundenkontakt nebenher. Aufwendig wird es erst, wenn dein Team alles einmal im Quartal auf einen Schlag nachholt.

Brauche ich für die Fotos einen Fotografen?

Für die laufenden Bilder nicht. Bei Baustelle, Praxis oder Workshop zählt vor allem, dass die Fotos echt sind und regelmäßig dazukommen. Für Porträts und die Startseite kann sich ein Profi lohnen, etwa der Fotograf Martin Frick, mit dem auch wir bei Schoch & Friends arbeiten.

Woran erkenne ich einen guten SEO-Freelancer?

An Referenzen, an Jahren am Markt und daran, dass er dir sagt, was er jeden Monat konkret macht. Frag auch, wer einspringt, wenn er ausfällt. Die übrigen Fragen fürs erste Gespräch stehen im Beitrag Eine gute SEO-Agentur finden.

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Stand: Oktober 2026

Vorschau der Checkliste mit zwölf SEO-Aufgaben und der Frage, wer sie übernimmt

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Daniel Schoch, SEO-Experte seit 2008

Autor

Daniel Schoch

Daniel Schoch ist Online-Marketing-Unternehmer aus Freiburg, SEO-Experte seit 2008 und einer der ersten GEO-Anbieter in Deutschland (seit 2023). Als Gründer und Geschäftsführer von Schoch & Friends hilft er Dienstleistern, über Google und KI-Suchen wie ChatGPT mehr qualifizierte Anfragen zu gewinnen.