SEO oder SEA (Google Ads): was dein Betrieb zuerst braucht
Anzeigen wirken sofort, SEO hält länger. Hier erfährst du, womit du anfängst und wie du dein Geld zwischen beiden aufteilst.
Key Facts zu diesem Artikel
Kurz-Zusammenfassung
SEO bringt deine Website in die normalen Treffer bei Google. SEA heißt bezahlte Anzeigen, bei Google über Google Ads. Fang mit SEO an. Jede Anzeige führt auf deine Website, und die muss klar sagen, was du für wen machst. Bis du bei Google von selbst oben stehst, dauert es meist sechs bis neun Monate. Diese Zeit überbrücken Anzeigen, danach ergänzen sie.
Was du hier lernst
- Was der Unterschied zwischen SEO und SEA ist
- Warum du mit SEO anfängst und wann Google Ads dazukommen
- Was ein Klick bei Google Ads in Freiburg kostet
Wann ist das für dich relevant?
- Du willst mehr Anfragen über Google und überlegst, ob dein Geld in SEO oder SEA besser angelegt ist.
- Du schaltest schon Google Ads, aber es kommen zu wenige Anfragen.
- Du hast gerade gegründet oder einen Betrieb übernommen und brauchst bald Aufträge.
Wie groß sind Aufwand und Nutzen?
- Nutzen: Jede Anfrage über Anzeigen kostet dich weniger, weil die Seite dahinter überzeugt.
- Du bekommst eine einfache Rechnung für dein Klickbudget, mit gemessenen Preisen statt Schätzungen.
- Du bekommst zehn Fragen, mit denen du für deinen Betrieb entscheidest, ob SEO oder SEA zuerst kommt.
Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?
Die beiden Begriffe kurz erklärt:
- SEO heißt Suchmaschinenoptimierung. Du arbeitest dich in den normalen Treffern bei Google nach oben. Die Klicks kosten nichts, du bezahlst die Arbeit an der Website.
- SEA heißt Suchmaschinenwerbung. Du kaufst dir einen Platz als Anzeige, bei Google über Google Ads. Du zahlst für jeden Klick auf deine Anzeige.
Mieten oder besitzen
Anzeigen sind gemietete Plätze. Sie stehen, solange du zahlst, und sind am Tag nach der letzten Zahlung weg. SEO ist eher ein eigenes Haus. Der Bau dauert, dafür wohnst du danach drin und hältst es nur noch instand.
Tabelle seitlich wischen →
| Frage | SEA (Google Ads) | SEO |
|---|---|---|
| Ab wann sichtbar? | sobald Google die Anzeige geprüft hat, laut Google meist innerhalb eines Arbeitstags | spürbar nach sechs bis neun Monaten (unsere Erfahrung) |
| Was kostet es? | jeden Klick an Google, dazu die Betreuung | die Arbeit an Website und Inhalten, die Klicks sind kostenlos |
| Was passiert, wenn du aufhörst? | Die Anzeigen verschwinden sofort. | Die Plätze halten lange, solange die Website gepflegt wird (unsere Erfahrung). |
| Wofür stark? | schnelle Anfragen, die Monate bis zu den Rankings, Aktionen, Tests | dauerhafte Anfragen, Vertrauen, Nennungen in KI-Assistenten wie ChatGPT |
| Was brauchst du dafür? | eine Seite hinter der Anzeige, die überzeugt | eine Website, die überzeugt |
Anzeigen schieben deine Website in den normalen Treffern nicht nach oben. Das schreibt Google selbst auf der Seite „Benötigst du einen Suchmaschinenoptimierer?“. Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft dir wahrscheinlich gerade Anzeigen.
Was SEO außer Klicks bringt
Die Tabelle vergleicht vor allem Besucher. Ein guter Platz in der normalen Suche bringt dir mehr: Er hält Wettbewerber auf Abstand, macht deinen Namen bei allen bekannt, die Anbieter vergleichen, und bringt Bewerber. Die Arbeit daran macht deine Website besser, sodass aus denselben Besuchern mehr Anfragen werden, auch aus denen über Anzeigen. Und wenn das Geld für Anzeigen einmal fehlt, etwa weil der Umsatz wegbricht, kommen die Besucher über SEO trotzdem. Alle sieben Punkte mit Zahlen stehen im Beitrag Was kostet SEO?
SEO oder SEA: Warum fängst du mit SEO an, wenn Anzeigen sofort wirken?
Weil jede Anzeige auf deine Website führt. Ist die Website schwach, zahlst du für Besucher, die gleich wieder gehen. Ich bin Daniel Schoch und mache seit 2008 SEO. Bei neuen Kunden fange ich fast immer bei der Website an. Anzeigen kommen dazu, sobald die Seiten dahinter stehen. Das ist meine Haltung, eine Regel von Google gibt es dafür nicht.
Was SEO an deiner Website ändert
Davon hat jeder Besucher etwas, ob er über eine Anzeige kommt oder über einen normalen Treffer:
- Jede Leistung hat eine eigene Seite.
- In den ersten Zeilen steht, was du für wen und wo machst.
- Jede Seite beantwortet die Fragen deiner Kunden, etwa was es kostet und wie schnell du kommst.
- Die Seite lädt auf dem Handy schnell.
- Der Besucher sieht, wie es nach seiner Anfrage weitergeht.
- Anrufen oder Anfragen geht auf jeder Seite mit einem Fingertipp.
Drei Anzeigen, ein Anruf
Ein Beispiel aus Lörrach. Jemand sucht „Heizungsbauer Lörrach“ und klickt nacheinander drei Anzeigen an:
- Anzeige 1 führt auf eine volle Startseite. Er sucht zehn Sekunden nach dem Wort Heizung und geht zurück.
- Anzeige 2 führt auf einen Text über Energiesparen. Auch zurück.
- Anzeige 3 führt auf eine Seite „Heizungsbau in Lörrach“ mit Fotos, Ablauf und Telefonnummer ganz oben. Hier ruft er an.
Alle drei Betriebe haben für ihren Klick bezahlt. Den Anruf bekommt nur der, dessen Seite die Frage beantwortet. Google rechnet den Klick ab, den Auftrag holt erst deine Seite. Klagt ein Betrieb über schwache Anzeigen, schaue ich deshalb zuerst auf die Website. Meistens liegt das Problem dort.
Wie macht gutes SEO deine Google Ads günstiger?
Google verlangt für gute Anzeigen weniger Geld je Klick. Das schreibt Google in seiner Hilfe zur Anzeigenqualität selbst. Zur Qualität zählt auch die Seite hinter der Anzeige.
Das bewertet Google an deiner Anzeige
Google bewertet den Anzeigentext, wie gut er zur Suche passt, und die Seite nach dem Klick. Die ersten zwei erledigt, wer deine Anzeigen betreut. Die Seite ist dein SEO: Gut bewertet werden laut Google Seiten, die klar aufgebaut sind und deren Text zur Suche passt.
Die Arbeit an der Website ist dieselbe, die dein SEO braucht. Du bezahlst sie einmal und hast bei beiden etwas davon.
Ein Rechenbeispiel mit einem echten Klickpreis
Ein Klick auf eine Anzeige für „Elektriker Freiburg“ kostet 2,36 €, gemessen im Oktober 2026. Wie viele Besucher anfragen, hängt an deiner Seite. Die Quoten in der Tabelle sind angenommen:
Tabelle seitlich wischen →
| schwache Seite | gute Seite | |
|---|---|---|
| Preis je Klick (gemessen) | 2,36 € | 2,36 € |
| Wer fragt an? (angenommen) | jeder 25. Besucher | jeder 10. Besucher |
| Kosten je Anfrage | 59 € | 23,60 € |
| Klickkosten für 10 Anfragen im Monat | 590 € | 236 € |
Den Klickpreis haben wir dabei gleich gelassen. Laut Google sinkt er mit der besseren Seite oft zusätzlich.
Was kostet ein Klick bei Google Ads in Freiburg?
Wir haben am 10.10.2026 die Klickpreise für 30 typische Suchen in Freiburg abgefragt, etwa „Elektriker Freiburg“ oder „Steuerberater Freiburg“. Die Werte stammen aus dem Planer von Google Ads. Über alle 30 Suchen kostet ein Klick im Mittel 2,35 €. Die Spanne ist groß:
| Suche | Preis je Klick |
|---|---|
| Photovoltaik Freiburg | 10,44 € |
| Umzugsfirma Freiburg | 7,48 € |
| Anwalt Arbeitsrecht Freiburg | 5,60 € |
| Sanitär Freiburg | 4,25 € |
| Elektriker Freiburg | 2,36 € |
| Steuerberater Freiburg | 1,70 € |
| Schreiner Freiburg | 1,55 € |
| Fahrschule Freiburg | 0,87 € |
| Friseur Freiburg | 0,36 € |
Nach „Friseur Freiburg“ suchen 4.400 Leute im Monat, und ein Klick kostet 36 Cent. Nach „Photovoltaik Freiburg“ suchen 30, und jeder Klick kostet über 10 €. Wo ein Auftrag viel wert ist, bieten eben mehr Betriebe mit. Lass dir die Klickpreise für deine eigenen Leistungen und Orte ausrechnen, bevor du ein Budget festlegst.
Was sieht dein Kunde bei Google in Freiburg zuerst: Anzeigen, Karte oder Treffer?
Wir haben uns auch angesehen, was ein Suchender in Freiburg zu sehen bekommt. Acht Suchen, je auf dem Handy und am Computer, also 16 Abrufe.
Ganz oben steht die Karte
Die Karte mit Betrieben aus der Umgebung stand jedes Mal ganz oben. Auf dem Handy scrollt dein Kunde erst an der Karte mit vier Betrieben und einem Kasten mit weiteren Betrieben vorbei. Dann kommt der erste normale Treffer. Anzeigen standen an diesem Samstagnachmittag fast nur am Ende der Seite, ganz oben nur einmal. Werktags kann das anders aussehen.
Dein Platz auf der Karte gehört zu SEO. Er hängt an deinem Google-Unternehmensprofil, an deinen Bewertungen und an Leistungsseiten mit Ort. Die Klicks auf die normalen Kartentreffer kosten dich nichts. Was dazu gehört, steht im Beitrag über Local SEO für kleine Betriebe.
Googles KI-Übersicht: selten oben, und wer drinsteht, gewinnt doppelt
Eine KI-Übersicht stand bei 2 unserer 16 Abrufe über den Treffern. SISTRIX sieht für ganz Deutschland ebenfalls: Bei der Suche vor Ort erscheint sie deutlich seltener als im Schnitt. Anzeigen stehen in Deutschland über oder unter der KI-Übersicht, laut Google-Ads-Hilfe nicht darin.
Wo die KI-Übersicht steht, kostet sie Klicks. Laut SISTRIX sinkt die Klickrate auf Platz 1 dann von 27 auf 11 Prozent. Dort lohnt sich gutes SEO doppelt. Firmen, die in der KI-Übersicht genannt werden, bekommen mehr Klicks auf ihre Treffer und auf ihre Anzeigen. Das zeigt eine Auswertung von Seer Interactive vom April 2026.
Wann brauchst du Google Ads neben SEO?
In den ersten Monaten, solange deine Website bei Google noch nicht von selbst oben steht. In drei Fällen kommen Anzeigen besonders früh dazu. Auch dann gilt: Die Seite hinter der Anzeige steht vorher.
Neugründung oder Übernahme
Hast du gerade gegründet, steht dein Betrieb bei Google noch nirgends. Aufträge brauchst du trotzdem ab dem ersten Monat. Dann laufen Anzeigen parallel zum Aufbau der Website. Dasselbe gilt, wenn du einen Betrieb übernimmst und die Website neu aufstellst.
Saison und Aktionen
Im Juni will halb Freiburg eine Klimaanlage, am liebsten bis Freitag. Nachfrage, die nur ein paar Wochen da ist, deckst du mit Anzeigen für genau diese Wochen ab. Eine Seite, die dafür von selbst nach oben kommt, bräuchte Monate Vorlauf.
Suchbegriffe testen
Bringt „Badsanierung Freiburg“ mehr Aufträge oder „barrierefreies Bad Freiburg“? Anzeigen zeigen das nach wenigen Wochen, wenn jede Anfrage gemessen wird. Mit SEO allein wüsstest du es erst nach Monaten. Die Begriffe, die Aufträge bringen, bekommen danach eine eigene Seite.
Wann ich von Anzeigen abrate
- Die Website lädt langsam oder sagt nicht klar, was du machst.
- Niemand misst, welche Anfragen aus den Anzeigen kommen.
- Das Geld reicht nur für Anzeigen oder Website, und du brauchst nicht sofort Aufträge. Dann geht es in die Website.
Wann du die Anzeigen zurückfährst
Steht deine Website für einen Suchbegriff über mehrere Wochen von selbst oben, fährst du die Anzeigen dafür schrittweise zurück. Das Geld fließt dorthin, wo du bei Google noch fehlst. So wirst du nach und nach unabhängiger von bezahlten Klicks.
SEO und SEA: Wer übernimmt was?
Wir übernehmen Website und Anzeigen ganz. Ein paar Dinge kann aber nur dein Betrieb liefern.
Das machen wir für dich
- Die Website und jede Seite hinter einer Anzeige auf deine Kunden ausrichten: Leistungen, Ablauf, Ladezeit, Weg zur Anfrage.
- Herausfinden, mit welchen Suchbegriffen deine Kunden suchen, für SEO und Anzeigen gemeinsam. Mehr dazu im Beitrag zur Keywordrecherche.
- Messen, welche Anfragen woher kommen, auch Anrufe.
- Anzeigen aufsetzen und Suchbegriffe ausschließen, die nur Klicks kosten und keine Aufträge bringen.
Das machen wir, oder dein Team übernimmt es, nachdem wir es ihm gezeigt haben
- Die Seiten hinter den Anzeigen regelmäßig auf dem Handy aufrufen und prüfen, ob Anrufen und Anfragen mit einem Fingertipp gehen.
- Jeden Monat auswerten, wie viele Anfragen über Anzeigen, über Google und über Empfehlungen kamen.
Das bleibt bei dir und deinem Team
- Bei jeder Anfrage fragen und notieren, wie der Kunde auf dich gekommen ist: Anzeige, Google oder Empfehlung.
- Rückmelden, welche Anfragen gepasst haben. Daran sehen wir, welche Suchbegriffe Aufträge bringen.
- Fotos von Baustellen, Räumen und Team liefern, für Website und Anzeigen.
- Sagen, was dir ein Auftrag wert ist. Erst damit lässt sich rechnen, ob sich Anzeigen lohnen.
- Das Werbebudget festlegen und sagen, welche Aufträge du mehr willst.
Was dein Team sonst noch übernehmen kann, steht im Beitrag SEO selbst machen oder abgeben. Woran du vor dem Vertrag eine gute Agentur erkennst, steht im Beitrag Gute SEO-Agentur finden.
Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen
SEO oder SEA zuerst: zehn Fragen für deine Entscheidung
Geh die Fragen der Reihe nach durch. Unter jeder Frage steht, was aus der Antwort folgt. Die ersten fünf klären, ob deine Website schon Anfragen bringen kann. Solange sie das nicht kann, lohnt sich keine Anzeige.
- Lädt deine Website auf dem Handy schnell?
- Sagt jede Leistungsseite in den ersten Zeilen, was du für wen und wo machst?
- Geht Anrufen oder Anfragen auf jeder Seite mit einem Fingertipp?
- Wird gemessen, welche Anfragen woher kommen, auch Anrufe?
- Fragst du bei jeder Anfrage, wie der Kunde auf dich gekommen ist?
- Brauchst du in den nächsten Wochen Aufträge, etwa nach einer Gründung?
- Gibt es eine Saison oder Aktion mit festem Datum?
- Weißt du, was ein Klick für deine wichtigste Suche kostet?
- Weißt du, was dir eine Anfrage wert ist?
- Steht deine Website für deine wichtigsten Suchen schon von selbst oben?
Was kosten SEO und Google Ads, und wie lange dauert es?
Anzeigen wirken ab dem ersten Tag. Seine volle Kraft zeigt SEO nach unserer Erfahrung nach zwei, manchmal drei Jahren. Woran du schon vorher siehst, dass es läuft, steht im Beitrag Wie lange dauert SEO?
So rechnest du dein Budget für Klicks aus
Rechne wie im Beispiel oben: 2,36 € je Klick mal 10 Besucher je Anfrage sind 23,60 € je Anfrage. Mal 10 Anfragen sind 236 € Klickbudget im Monat. Setz deine drei Zahlen ein:
- Wie viele Anfragen willst du im Monat über Anzeigen?
- Wie viele Besucher brauchst du für eine Anfrage?
- Was kostet ein Klick für deine wichtigste Suche?
Bei Google Ads und bei SEO kommt jeweils die Betreuung dazu. Was SEO insgesamt kostet, steht im Beitrag Was kostet SEO? Weitere Entscheidungshilfen findest du unter SEO entscheiden.
Ned lang schwätze, rechne: Nimm dir die drei Zahlen für deine wichtigste Leistung heute vor.
Das Wichtigste zum Mitnehmen
Key Takeaways
- Steck dein Budget zuerst in eine Website, die klar sagt, was du für wen machst. Davon haben SEO und Anzeigen etwas.
- Setz Google Ads ein, sobald die Seite dahinter steht. Sie überbrücken die sechs bis neun Monate bis zu den Rankings.
- Sorg für deinen Platz auf der Google-Karte. Bei der Suche vor Ort steht sie ganz oben, und die Klicks dort kosten nichts.
- Lass jede Anfrage messen, bevor Geld in Klicks fließt, und frag jeden Kunden, wie er dich gefunden hat.
- Fahr Anzeigen dort zurück, wo deine Website von selbst oben steht. Behalte sie für Aktionen und für Suchbegriffe, bei denen du noch fehlst.
Häufige Fragen zu SEO und SEA
Was bedeuten SEA und SEM?
SEA ist Werbung in Suchmaschinen. Bei Google heißt sie Google Ads, im Alltag meint beides dasselbe. SEM ist der Oberbegriff für SEO und SEA zusammen.
Hilft SEA meinem Ranking bei Google?
Nein, das sagt Google selbst. Nur die Arbeit an der Seite hinter der Anzeige zahlt bei beiden ein.
Lohnt sich Google Ads für einen kleinen Betrieb?
Meistens ja, wenn die Seite hinter der Anzeige überzeugt und jede Anfrage gemessen wird. Wie du das für deinen Betrieb ausrechnest, steht in der Checkliste oben, Frage 9.
Wie viel kostet Google Ads im Monat?
Das bestimmst du selbst über dein Budget. In Freiburg kostet ein Klick im Mittel 2,35 €, gemessen über 30 typische Suchen im Oktober 2026. 100 Klicks im Monat kosten damit rund 235 €. Dazu kommt die Betreuung.
Gibt es Google Ads auch in ChatGPT?
Ähnliches gibt es. Seit Ende August 2026 zeigt ChatGPT laut OpenAI auch in Deutschland Anzeigen, in den Tarifen Free und Go. Sie sind gekennzeichnet und beeinflussen laut OpenAI die Antworten nicht. Solche Anzeigen schalten wir auf Wunsch für dich.
Kann ich Google Ads selbst schalten?
Ja, das Werbekonto steht jedem offen. In Konten kleiner Betriebe sehe ich drei Fehler am häufigsten: Anzeigen für zu allgemeine Suchbegriffe, ungeprüft übernommene Vorschläge aus dem Werbekonto und keine Messung der Anfragen. Wenn du selbst startest, nimm wenige, genaue Suchbegriffe und miss jede Anfrage.
Sollten SEO und Google Ads aus einer Hand kommen?
Nach meiner Erfahrung ja, wenn es geht. Beide brauchen dieselben Suchbegriffe und dieselben Seiten. Was die Anzeigen über Suchbegriffe verraten, fließt dann direkt ins SEO. Arbeiten zwei Dienstleister daran, müssen sie sich eng abstimmen.
Soll ich die Anzeigen abschalten, sobald ich bei Google oben stehe?
Nicht auf einen Schlag. Schau nach jedem Schritt an den Anfragen, ob sie ohne Anzeige weiterkommen. Für Aktionen und für Suchbegriffe, bei denen du noch fehlst, bleiben Anzeigen sinnvoll.
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